Notfälle im häuslichen Wochenbett – der Säugling
Im Rahmen des Seminars werden systematisch verschiedene Notfallszenarien aus der Praxis des häuslichen Wochenbetts vorgestellt und unter den Aspekten Prävention, Diagnostik, leitlinienbasierte Handlungsempfehlungen und Risikoeinschätzung für die Gesundheit des Säuglings. Vor dem Hintergrund der sich stetig verkürzende Verweildauer in den geburtshilflichen Kliniken, sind Hebammen zunehmend gefordert bei riskanten Verläufen zeitnah und richtig zu agieren. Aktuelles Fachwissen und strukturelle/organisatorische Vorbereitungen tragen wesentlich dazu, dass Hebammen auf seltene, aber lebensbedrohliche Ereignisse vorbreitet sind. Hierzu gehören u.a. Erfahrungen in der Diagnosestellung und die umfassende Aufklärung der Eltern im frühen Wochenbett über potentiell lebensbedrohliche Erkrankungen des Neugeborenen.
Inhalte:
- Gesetzliche und vertragliche Vorgaben zur praktischen Umsetzung des Risikomanagements in der Berufspraxis
- Hyberbilirubinämie: Kernikterus, Ursachen u.a. G6PD Mangel, Symptome, Diagnose,
- Infektionen – Neugeborenen Sepsis, am Beispiel der frühen und späten Infektionen mit Streptokokken der Gruppe B
- Bearbeitung von Fallbeispielen aus der Praxis. Fragen, Diskussion.
Die Fortbildung ist mit Notfallstunden 8 zertifiziert
Referentin: Christiane Borchard
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Christiane Borchard

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07.10.2026
Mittwoch
09:30 - 16:30 Uhr
Christiane Borchard
Geburtshaus Nippes
Dieser Kurs beinhaltet 1 Termin
175,00 €
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